Englandfahrt der Klassen 10
Ein erster Bericht erreicht uns am Montagnachmittag:
Sonntag
Am 23.08.09 um 07:00 Uhr trafen sich die Klassen 10 der Johannes-Gutenberg-Realschule mit den Klassenlehrern/-innen (Frau Weber, Frau Ackermann, Herr Nafroth) vor der Schule. Zusammen gingen sie zum Hallenbad, wo die Busse für die ab Reise bereits standen. Um ca. 08.00 Uhr saßen alle Schüler in den Bussen, nachdem sie sich von Eltern und Freunden verabschiedet hatten. Kurz danach ging es los. Die erste Pause fand ca.2 1/2 Stunden nach Abfahrt statt. Die beiden Busse hielten in Belgien, wo sie 45 Minuten Pause machen mussten. Traumhaftes Wetter, super Stimmung und alle platzten fast vor Freude. Um 14:00 Uhr erreichte der Bus den Hafen von Calais, wo alle Schüler/-innen durch den Zoll mussten, um ihre Pässe vorzuzeigen. Um ca. 15:30 Uhr fuhr der Bus auf die Fähre und die 90-minütige Fahrt ging los. Die Fahrt verlief relativ ruhig. An diesem Tag waren kaum hohe Wellen, so dass alle Schüler die Fahrt genießen konnten, ohne große Probleme mit einer Seekrankheit. Der Ausblick vom Schiff war beeindruckend. Da das Wetter super war, konnte man die komplette Fahrt an Deck verbringen. Um 16:00 Uhr erreichte das Schiff dann (endlich) Dover, von wo wir dann noch 2 Stunden brauchen, um nach Hastings zu gelangen.
Nun befinden wir uns auf den Weg nach Hastings und mit Spannung erwarten wir die Aufnahme in unsere Gastfamilie.
(Victoria Edom)
Montag - in Gruppen erkundeten wir Hastings
Am Montag wurden wir von unseren Gastfamilien um ca. 08:30 Uhr nach Hastings zum vereinbarten Treffpunkt gebracht. Kurze darauf trafen auch unsere Lehrer ein. Nachdem sich einige Schüler über ihre Gastfamilien ausgetauscht hatten, begann um 09:00 Uhr das Stadtspiel.
In Gruppen erkundeten wir Hastings und versuchten so gut es ging, die uns gestellten Fragen zu beantworten. Der Preis war heiß, 18 englische Pfund, und wir hatten nur zwei Stunden Zeit. Gegen 11 Uhr trafen wir uns wieder. Frau Weber begann sofort mit der Auswertung der Fragebögen. Wir hatten so noch ein wenig Zeit, um uns in den Gasse der Old Town von Hastings ein wenig umzuschauen. Anschließend ging es dann mit den Bussen nach Canterbury. 90 Minuten Fahrt; das tat unseren Füßen wirklich gut. Angekommen hieß es zuerst einmal ein wenig essen und trinken. Dann begann die Erkundung der Stadt, der Besuch der Kathedrale. Man glaubt es kaum, aber es blieb sogar noch ein wenig Zeit zum Shoppen. Gegen 19:00 Uhr erreichten wir wieder Hastings. Nun waren wir gespannt auf das Abendessen in unsern Gastfamilien, denn Hunger hatten wir mächtig.
Und morgen folgt mein Bericht von unserem 1. Tag in London.
(Victoria Edom)
Dienstag - Besuch in London
Heute stand unser erster Besuch in London an.Wir haben uns um 8 Uhr am vereinbarten Treffpunkt getroffen und sind dann ca. 2 Stunden mit dem Bus nach London gefahren.Leider konnten wir den Wachwechsel am Buckingham-Palace nicht sehen, da wir uns verfahren hatten; dafür waren wir dann im Hard Rock Cafe.Danach haben uns die Klassenlehrerinnen und die Lehrer durch London geführt: Vom Hyde-Park ging es weiter zum Buckingham-Palace, Horse-Guards, Westminster Abbey, Big Ben, London Eye und über die Westminsterbridge.Wir sind zum Picadilly Circus gegangen und hatten die Auswahl zwischen einem kleinem Rundgang durch Chinatown, einer Shoppingtour durch London oder dem Besuch von Covent-Garden.Um 18:00 Uhr haben wir uns dann wieder alle beim Picadilly Circus getroffen und sind dann gemeinsam zum Hyde-Park gelaufen wo unser Bus zur Abfahrt nach Hastings bereit stand.Alle waren froh, dass das Laufen endlich ein Ende hatte, da allen die Füße weh taten.
(Jojo Schulz)
Mittwoch – Wanderung über die „Seven Sisters“
Wir sind gegen 9.30 Uhr mit dem Bus in Richtung „Seven Sisters“ gefahren. Vorher haben wir das alte Castle von Pevensey besichtigt. Es war sehr spaßig, denn fast alle sind auf den alten Mauern herum geklettert. Anschließend fuhren wir nach Alfriston, um dieses kleine Dorf zu erkunden. Angekommen an einem großem Rasenplatz haben unsere Jungs erst einmal Rugby gespielt, mit allem was dazu gehört. Und das hatte dann auch seine Folge: Ali´s Hose ist gerissen.
Wir stiegen in den Bus, um loszufahren, aber die Lehrer waren noch nicht da, nur Frau Dartmann.
Wir wollten uns einen Spaß machen und sind alle in die Busse gestiegen und haben gewartet, bis sie kamen. Es hat lange gedauert, bis sie uns entdeckt hatten.
Und so ging es zum Wandern. Wir sind über sieben steile Berge gelaufen bzw. gekrabbelt –die „Seven Sisters“. Die ersten drei Berge waren noch zu schaffen, doch die nächsten sind wir mühselig hochgekraxelt. Es waren ungefähr fünf Kilometer, aber es kam allen viel länger vor.
Es war ein richtig schöner Ausblick von dort oben: Auf den Klippen zu stehen und direkt auf das Meer zu schauen – der HAMMER!!!!!
Angekommen an einem kleinen Haus – Burling Gap- (wo auch schon die Busse auf uns warteten), haben wir uns erst einmal hingesetzt. Und dann gab es kein Halten mehr: Ab ins Meer zum Schwimmen!!!!!!!!! Nicht alle sind in die Fluten gegangen, denn ihnen war das Wasser zu kalt, andere wurden von der starken Brandung einfach umgeworfen.
Donnerstag - zweiter Tag in London
Am Donnerstag traf sich unsere Stufe um 8.45 Uhr am Bahnhof in Hastings. Von dort ging es mit dem Zug nach London, wo wir um 10.15 Uhr ankamen. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Während die eine Gruppe zu Mme Tussaud´s ging, fuhren die anderen zur Tower Bridge und besichtigten den Tower. Der Besuch von Mme Tussaud´s lohnt sich wirklich: Auf verschiedenen Etagen kann man lebensgroße Wachsfiguren bestaunen. Für jeden war etwas dabei: Brad Pitt, Familie Beckham, Shrek, Michael Jackson und andere populäre Persönlichkeiten. Und es wurden unendlich viele Fotos gemacht. Wer mutig war, so wie wir, ging auch durch den Keller des Schreckens. Dort geht man durch dunkle Gänge, wo Darsteller mit ihren extrem geschminkten Gesichtern die Besucher erschrecken. Ich war froh, dass ich dort nicht alleine war. Zum Schluss konnte man noch eine Fahrt durch „Das alte England" machen.
Nachdem wir Mme Tussaud´s verlassen hatten, war Freizeit zum Shoppen. Viele gingen in die Oxford Street, andere besuchten das „Hard Rock Cafe". Um 16 Uhr trafen wir uns am Picadilly Circus. Von dort ging zu Fuß zur Station „Charing Cross" und mit dem Zug zurück nach Hastings. Ein langer Tag ging zu Ende.
Freitag - Heimreise
Heute ist Rückreisetag !
Um 8:30 Uhr wurden wir von unseren Gastfamilien zum Treffpunkt am ,,Hafen´´ gebracht. Wir kamen an und es herrschte große Aufregung: Frau Weber hatte das Gastgeschenk für Daniels Gastfamilie im Hotel liegen lassen. Daniel ging es nämlich seit dem 2. Tag richtig schlecht. (Viele hatten vermutet, dass er Milch mit überschrittenem Verfallsdatum getrunken hatte.) Am Mittwoch wurde er ins Krankenhaus gebracht und es hat sich leider rausgestellt, dass er eine Blinddarmentzündung hat. Wir haben uns alle große Sorgen gemacht, denn am nächsten Tag sollte Daniel operiert werden. Nach der Operation geht es Daniel den Umständen entsprechend wieder gut. Glück im Unglück! Gute Besserung weiterhin.
Um 10:30 Uhr erreichten wir Dover und konnten 1 Stunde eher als geplant mit dem Bus auf die Fähre. Bei schönem Wetter – Sonnenschein und hohem Wellengang - überquerten wir den Ärmelkanal. Calais erreichten wir um 12:30 Uhr. Hier wurden erst einmal die Uhren umgestellt. Und weiter ging es mit dem Bus in Richtung Belgien, ab in den ersten großen Stau vor Antwerpen.
Nach einem kleinen Zwischenstopp in Turnhout werden wir voraussichtlich gegen 21:30 Uhr Hiltrup erreichen. Wir werden mit einem lachenden Gesicht und einem weinenden Auge aussteigen. Mit lachendem Gesicht, weil wir unsere Familien, Freunde und Bekannte wiedersehen werden. Mit einem weinenden Auge, weil wir Hastings und unsere Gastfamilien verlassen mussten. Eines wissen wir alle ganz genau: DANIEL IS THE TAFFEST BOY AT TOWN!!!!!!!!
Die Woche in Hastings war wirklich schön, weil wir sehr viel gesehen haben und die Erfahrung machen konnten, bei uns anfangs fremden Menschen eine Woche zu wohnen. Nebenbei sprach man dort auch noch den ganzen Tag Englisch. Mir (Victoria) und ich denke auch den vielen anderen hat die Woche gezeigt, wie wichtig es ist, das Beste aus dem zu machen, was das Leben einem bringt.







































































