Johannes-Gutenberg-Realschule Hiltrup
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Französisch als Differenzierungsfach


Voraussetzung für die Teilnahme am Differenzierungskurs ist die erfolgreiche Arbeit im Französischunterricht der Klasse 6.
 
Ausgehend von  einer gewissen Sprachbegabung und dem Interesse für die Länder, in denen Französisch gesprochen wird, ist auch die Bereitschaft zum ausdauernden, kleinschrittigen Arbeiten an der Sprache entscheidend wichtig. Die „Belohnung“ wird sein, dass es irgendwann gelingt, sich mit Französinnen/ Franzosen zu unterhalten, ohne Verständigungsprobleme zu haben.

Da Europa und die Welt immer mehr zusammenrücken, wird es möglich sein,  auch ein Berufspraktikum in einem der französischsprachigen Länder abzuleisten oder sogar den zukünftigen Arbeitsplatz zeitweilig oder auf Dauer dort zu finden.

Zum Abschluss der Klasse 10 haben diese Schüler/innen dann insgesamt fünf Jahre Französisch gelernt und können damit, wenn sie in die gymnasiale Oberstufe wechseln wollen, die zweite Fremdsprache als erledigt betrachten oder aber auf diesen Kenntnissen aufbauen und sie erweitern. Weiterhin besteht auf einer Berufsfachschule die Möglichkeit, den Zweig zu wählen, der es erlaubt, den Beruf der/des kaufmännischen Assistenten/in für Fremdsprachen zu erlernen.

Unterstützt wird das schulische Lernen durch Aufenthalte in Frankreich. Die Schule hat Kontakt mit den Partnerschaftskomitees Hiltrup-Beaugency und Münster-Orleans, die jedes Jahr  Austauschfahrten mit französischen und deutschen Schulen durchführen. Auf diese Weise haben schon manche Schüler/innen  unserer Schule Beaugency und Orleans (eine Stunde von Paris entfernt) sowie das Loire-Tal kennen gelernt und Kontakte mit französischen Jugendlichen und ihren Familien geknüpft.




Les voilà: Nos résultats du DELF 2010

Kommt’s uns nur so vor, oder hat das Institut Français Düsseldorf den Turbo-Gang eingelegt?
Bereits 2 Monate nach Ablegung der DELF-Prüfungen befand sich im Fach der Französisch-Fachleitung ein bedeutungsschwangerer Umschlag. Ein Blick auf den Absender und das offensichtliche Gewicht der Sendung bestätigte denn auch schnell unsere Vermutung:
Die Ergebnisse der DELF-Prüfung sind da.
Trotz gestiegener Teilnehmerzahlen um ein Vielfaches verkürzte das Institut den Korrekturzeitraum um 2 Monate, was natürlich auch von unseren teilnehmenden 10er Schülerinnen sehr begrüßt wird. So können sie bei Erfolg im 2. Bewerbungsdurchgang der weiterführenden Schulen diese Zertifikate ihren Unterlagen bewerbungswirksam beifügen.

Und erfolgreich waren sie: ALLE!

13 Schüler und Schülerinnen des 10. Jahrgangs und weitere 12 des 9. Jahrgangs, die sich darüber hinaus zum Zeitpunkt der Prüfung  noch im Schülerbetriebspraktikum befanden (wir berichteten darüber), haben in vollem Umfang die DELF-Sprachprüfung im Fach Französisch bestanden, davon 20 Schüler/innen mit mehr als 80% .
Dies ist ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann und ein persönlicher Einsatz, der erwähnenswert ist.

Bravo, les enfants!


















DELF 2010 – so sehen Helden aus!

Obwohl sie sich zur Zeit in einem für sie ungewohnt anstrengenden Tagesprogramm ihres dreiwöchigen Schulpraktikums befinden, trafen sich die Französisch-SchülerInnen des 9. Jahrgangs erstmalig am Abend des 14. Januars mit ihrer Französischlehrerin, um sich in einem Intensiv-Training auf die mündliche Prüfung des DELF A2-Diploms im Annette-Gymnasium vorzubereiten. Auch einige prüfungsunsichere 10.-Klässler hatten sich eingefunden und bei Nachos, Paprika und Dips spielten und beurteilten sie untereinander verschiedene Szenen des Alltags: im Buchladen, im Kino, Verabredungen am Telefon.

So traf unsere SchülerInnen der Ernstfall am Folgetag zumindest äußerlich nicht besonders hart: Mit erstaunlicher Gelassenheit resümierten unsere 25 TeilnehmerInnen den Prüfungsablauf als gut vorhersehbar und durchaus zu bewältigen.

In einem weiteren Crash-Kurs am Freitag, den 22. Januar, wieder nach einem anstrengenden Praktikumstag, kam dasselbe Trüppchen erneut zusammen, um noch einmal mit Hör- und Leseverstehensaufgaben und Aufgaben zur freien Textproduktion unter Prüfungsbedingungen zu trainieren, gepusht von den Drogen Muffins und O-Saft – ganz unfranzösisch!






Samstagmorgen, 9.30 Uhr
Da sitzen sie nun, unsere Helden des Schulalltags! Statt ihr Wochenende zu genießen, haben sie sich um 8.45 Uhr pünktlich in der Schule eingefunden, um nun den schriftlichen Teil der DELF-Prüfung zu absolvieren.

Soeben haben sie den Hörverstehensteil beendet, haben zu verschiedenen, auf CD präsentierten Alltagsszenen Fragen beantworten müssen, die ihr Grob- und Detailverständnis überprüften. Ich sehe entspannte, teilweise erleichterte Gesichter: Alles halb so wild, gemessen an den im Vorfeld erarbeiteten Szenen, die sowohl durch das Sprachtempo als auch durch die Informationsfülle sichtlich schwerer zu bewältigen waren.

Was nun kommt, bereitet unseren KandidatInnen wesentlich weniger Bauchschmerzen, da sie die Verfahren der Textverständnisüberprüfung und der Textproduktion aus dem laufenden Unterrichtsgeschehen kennen.

Manch' eine lehnt sich zurück, nimmt einen tiefen Schluck aus der Wasserflasche: Ça marche!

Und dann heißt es warten, warten, warten, denn die Prüfungsunterlagen gehen direkt an das Institut Français in Köln, wo in diesem Jahr mehr als 22.000 KandidatInnen beurteilt werden. Und wir, wir melden uns wieder, sobald wir Neues zu berichten haben!

A bientôt!
Eure Fachschaft Französisch










Vorlesewettbewerb in französischer Sprache - Schulentscheid

Alle Jahre wieder – nunmehr seit 2004 – treten unsere Schülerinnen und -bemerkenswerter Weise - auch Schüler beim französischen Vorlesewettbewerb der Gymnasien und Realschulen an. Noch in diesem Jahr belegte unsere Schülerin Dyvia Chandel  (Klasse 10) den 1. Platz.
Durch die Vorverlegung des Beginns der 2. Fremdsprache in Klasse 6 trifft es sich in diesem Jahr zum ersten Mal, dass unsere Achtklässler an dem Lesewettbewerb teilnehmen, da sie sich bereits im 3. Lernjahr Französisch befinden.
So kam auf unsere Kandidaten neben der rein phonetisch-intonatorischen Schwierigkeit eine weitere, bisher vielleicht unterschätzte Hürde hinzu:die der Perönlichkeitsreifung, des Selbstbewusstseins und natürlich der Freude an der Selbstdarstellung. Die sechs Schüler und Schülerinnen Muntadher Hamid, Carina Lux, Vanessa Reupke, Helena Abdul-Sater, Michelle Czubernat und Ilona Lemmer aus zwei starken Französischkursen stellten sich heute Morgen in der Begegnungshalle dem kritischen Urteil ihrer eigenen Mitschüler und der Jury bestehend aus den Fachkolleginnen Fr. Pier und Fr. Weber sowie unserem Konrektor Herrn Imping.
Jeder Kandidat verlieh seinem Vortrag eines allen bekannten Textes seine persönliche Note. Doch schon hier zeigte sich, wer dem Präsentationsdruck gewachsen war oder unter der Anspannung hinter seinen Möglichkeiten zurück blieb.In einem weiteren Durchgang, der die Lesefähigkeit eines gänzlich unbekannten Textes überprüfte, kristallisierte sich schließlich heraus, wer auch vor unbekanntem Publikum bestehen kann.
Muntadher Hamid für den F1-Kurs und Ilona Lemmer für den F2-Kurs werden uns im Februar 2010 in der Realschule Roxel als Schulsieger beim 7. Vorlesewettbewerb in französischer Sprache würdig vertreten.Dafür sagen wir vorab:
Merci beaucoup et BONNE CHANCE!

 







Divya Chandel auf Platz 1 im fünften Deutsch-Französischen Vorlesewettbewerb


„J’en ai marre, j’ai tout raté!“ (Ich hab’ die Schnauze voll, ich hab’ alles versemmelt!) Da zuckte selbst die 3-köpfige französische Jury zusammen, als Divya mit überzeugender Wut den ersten Satz aus ihrer Lektüre „Drame au collège“ ins Publikum schleuderte und damit sofort ihre 12 Konkurrenten aus den verschiedenen Münsteraner Realschulen verunsicherte. „Et alors? C’est ma faute?“ (Ja und, ist das etwa mein Fehler?) Auch hier: Blanke Entrüstung des angesprochenen Marc, der nicht genug mit seiner Freundin geübt hatte.
Auch ohne Nennung der sprechenden Personen arbeitete Divya mit geschickter und wohldosierter Stimmmodulation die unterschiedlichen Temperamente und Stimmungen heraus, vom verschwörerischen Flüstern bis zum sarkastischen Gelächter war in ihrem 3-minütigen Vortrag alles vertreten. Das kam an - bei der Jury wie auch beim Publikum.
Ein harter Brocken allerdings auch für unsere Lorrita Duruaku, die, obwohl ein Jahr jünger, aber eben auch schon im 3. Lernjahr Französisch, mit demselben Text für unsere Schule ins Rennen gegangen ist. Technisch ebenso gut wie Divya, fehlte es ihrem Vortrag ein wenig an der nötigen Reife und damit Überzeugungskraft.
Nach einer einstündigen Pause, in der die Jury-Mitglieder eine Vorentscheidung trafen, wurden die Kandidaten zur 4-minütigen Vorbereitung auf einen unbekannten Text in separate Räume gebeten. „Paris, aimer ou détester?“ lautete dieser und stellte die unterschiedlichen Erfahrungen eines Mädchens und eines Jungen mit ihrer Stadt Paris dar. Hier zeigte sich wieder am deutlichsten, wer bereits über eine relativ hohe Sprechfähigkeit und, fast noch wichtiger, über sichere Kenntnis der Lautgesetze verfügt: Eine Leserin bekam ob ihrer eigenen Schwierigkeiten immer wieder Lachanfälle, eine weitere benötigte doppelt so lange Zeit wie anberaumt.
Bravourös meisterte Lorrita als erste Leserin diesen Text und überspielte mit strahlendem Lächeln das Missverständnis des Publikums, welches schon in der Halbzeit zu klatschen begann.
Nicht weniger souverän operierte Divya und marschierte damit an ihrer schärfsten Konkurrentin vorbei, die es erst nach viermaligem Anlauf über den französischen Friedhof („cimetière“) schaffte.
Um 20.45 h stand es dann endlich fest: Divya liest am besten. Wie alle anderen zur Verstärkung mitgebrachten Freundinnen sprang auch Lorrita vor Freude aus ihrem Sitz und klatschte heftigst Applaus, als Divyas Name fiel. Sie zeigte damit echten Teamgeist und eine zunehmend seltener werdende Fähigkeit, ein(e) gute(r) Verlierer(in) zu sein,(so ungerecht die Entscheidung auch erscheinen mag.)
„Divyas Sieg“, stellte die Französischlehrerin, Antje Weber, fest, „verschaffte uns dennoch eine gewisse Genugtuung, zumal wir seit Bestehen des Wettbewerbes auf den 2. Platz abonniert zu sein schienen.“
2005: 2. Platz - Ole Pelster
2006: 2. Platz - Dario Lo Cicero
2007: 2. Platz – Eva Rodriguez
2008: 2. Platz – Nadine Sinram
2009: 1. Platz - Divya Chandel
Und so soll es nun auch weitergehen! Glückwunsch, Divya und Respekt, liebe Lorrita!

DELF scolaire A2 an der Johannes-Gutenberg-Realschule


18 Schülerinnen und Schüler absolvieren die Prüfung für das internationale Sprachdiplom in Französisch

Ensemble, c’est tout!
Bonjour, c’est nous, la seconde 10 de la Johannes Gutenberg-Realschule, und wir haben uns gesagt, ganz unfranzösisch: «Yes, we can!», als wir am Freitagabend (16.01.09) im Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium die mündliche Prüfung vor einer französischsprachigen Jury ablegten.
Diese bestand darin, sich innerhalb eines kurzen Monologes persönlich vorzustellen, was dann direkt in ein Frage-Antwort-Spiel mit dem Prüfer überging. Am Ende stand ein szenisches Spiel mit der Jury, in dem eine Alltagssituation wie z.B. im Buchladen, eine Verabredung zum Kino oder die Organisation einer Fête zu bewältigen war.
„Für mich war das ganz easy, weil ich ja eh immer mit meiner französischen Freundin korrespondiere“, berichtete Nancy ganz abgeklärt und Oli ist Dank seiner engagierten Schilderung der Handlung des Filmes „Saint Jacques – La Mecque“ überhaupt nicht bis zum szenischen Spiel vorgedrungen: Man hat ihn einfach erzählen lassen.
Aber es gab auch negative Erfahrungen: Uyen war in Tränen aufgelöst, weil sie durch organisatorische Mängel um ihre 10 Minuten Vorbereitungszeit beraubt und stattdessen von Pontius zu Pilatus geschickt wurde.
Es hatte ein bisschen was von „Deutschland sucht den Superstar“ und ebenso groß wie dort war denn auch die Erleichterung am Ende: Alle sind weiter und kämpfen am heutigen Samstag (24.01.09) im schriftlichen Teil um wenigstens 45 weitere der insgesamt 100 Punkte, welche nötig sind, um das begehrte „Diplôme d’Etudes en Langue Française“ zu erlangen.
Die Vorbereitung auf diese Prüfung läuft im Rahmen unseres regulären Unterrichts seit Oktober. Simulierte Prüfungssituationen und schriftliche Aufgaben haben uns nun, wo’s ernst wird, das Gefühl gegeben:

„Ensemble, c’est tout!“